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2000 | 1990 - 1999 | 1980 - 1989 | 1970 -1979 | 1960 - 1969 | 1950 - 1959 | 1945 - 1949


 

Der 1946 gegründete Verein erreichte seine größten Erfolge in den 60er- und 70er-Jahren. In dieser Zeit spielte er mehrfach in der zweithöchsten deutschen Fußballklasse. Im Sommer 1963 wurde der LSV zunächst Westfalenmeister und später Westdeutscher Meister. Im Halbfinale um die Deutsche Amateurmeisterschaft scheiterte der Lüner Club jedoch am Nordmeister VfL Wolfsburg. Der Aufstieg in die Regionalliga war aber sichergestellt. Nach dem direkten Wiederabstieg und dem erneuten Aufstieg zwei Jahre später, folgten zwischen Saison 1967/68 und 1972/73 sechs weitere Jahre in der Regionalliga. Besonders bedeutend waren im letzten Jahr der Regionalligazugehörigkeit die Lokalderbies gegen „Borussia Dortmund“. Bekanntester Spieler war in den 70er Jahren Dieter Zorc, der beim Lüner SV als Spielertrainer fungierte.

Bis auf die Saison 1981/82 in der Amateur-Oberliga Westfalen konnte der Verein lange Zeit keine weiteren Erfolge feiern und spielte viele Jahre in Verbands- und Landesliga.Erst im Jahr 2000 konnte der Lüner SV wieder in die Oberliga aufstiegen, aus der er jedoch vier Jahre später wieder abstieg. Seit der Saison 2008/09 spielt der Lüner SV in der siebtklassigen westfälischen Landesliga Staffel 5/Mitte. Dort stieg der LSV als Drittletzter in die achtklassige Bezirksliga ab. 

 


2017/2018 

 

2016/2017

Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga warten neue Herausforderungen auf den Lüner SV. Der Aufsteiger zaubert eine unglaubliche Vorstellung auf den Rasen. Nach den  ersten 17 Spielen belegt er den zweiten Tabellenplatz. Dann stottert der Motor. Nach 23 Heimspielen ungeschlagen, setzen mit der Rückrunde Niederlagen und unruhiges Fahrwasser ein. Letztlich springt für den LSV am Sasionende der sechste Tabellenplatz heraus. Wer hätte das vom Aufsteiger zu Beginn der Saison erwartet. Damit nicht genugt. Das Westfalenligateam gewinnt die Lüner Stadtmeisterschaft und schreibt ein eigenes Kapitel in der Fußballgeschichte der Stadt Dortmund. Die Lüner Löwen werden Dortmunder Hallenstadtmeister. Ihr erster Auftritt wird möglich, da Lünen zum Fußballkreis Dortmund gehört und bringt bei der ersten Teilnahme gleich die Hallenkrone ein. Die Belebung der zweiten Mannschaft zahlt sich aus. Unter Coach Kadir Kaya marschiert das Team auf die Tabellenspitze und steigt in die A-Liga auf. Auch die A-Junioren und die D-Jugend steigen auf und schließen die Saison erfolgreich ab.

 


2015/2016

Der Lüner SV 1945 Fußball e.V. spielt in der Landesliga 3 wieder und ist weiter die Nummer 1 in Lünen, nachdem der Ligakonurrent BV Brambauer-Lünen den Weg in die Bezirksliga antreten musste. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga, einem bemerkenswerten Durchmarsch spielen die C1-Junioren nunmehr in der Landesliga. Ziel ist der Klassenerhalt. Dies wirde schwer genug, da Leistungsträger des Altjahrganges der vergangenen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Die 1. Mannschaft gewinnt zum fünften Male als Ausrichter das Turnier um den Mita Cup. Die B-Jugend ist amtierender Stadtmeister. Das vereinseigene Traditionsturnier um den Mita Cup 2015 wird  zum fünfte Mal eine Angelegenheit des Landesligisten.

Der LSV spielt in der Landesliga 3 eine brilliante Hinrunde. In 16 Spielen landet die erste Mannschaft 14 Siege, zwei Unentschieden in Sodingen (1:1) und in Schüren (2:2) Am Jahresende ist sie die beste Amateuermannschaft in Deutschland. Die Kampfbahn Schwansbell baute wird dabei eine uneinnehmbare Festung. „Zehn Heimspiele, zehn Heimsiege". Der LSV hat vor dem Start nach der Winterpause  14 Punkte Vorsprung vor Concordia Wiemelhausen und BSV Schüren. Auch Bochum-Linden zählt zu den ärgsten Verfolgern. Beim Turnier der 16 besten Hallenmannschaften aus dem Westen um den Hallenkönig 2015 wird das Lüner Team um Mario Plechaty erst im Finale vom VflB Homberg aus Duisburg , dritter der Landesliga 2 gestoppt und ist "Vize-König" der Besten aus dem Westen. Bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften reichte es leider ebenfalls nur zum "Vize". Aber es ist eine herausragende Saison. Der Lüner SV verteitigt auch in der Rückrunde unangefochten die Tabellenspitze vor dem ärgsten Konkurrenten Concordia Wiemelhausen. Im heimischen Stadion "Kampfbahn Schwansbell" bleibt das Team um Coach Mario Plechaty ungeschlagen und belohnt sich letztlich für die sportlichen Leistungen mit dem Gewinn der Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Westfalenliga, Gruppe 2

 


2014/2015

Gezielt verstärkt, aber in einem völlig neuen Umfeld startet der LSV die neue Saison. Lünen findet sich nach der Einteilung überraschend  zusammen mit dem Westfaleliga Absteiger BV Brambauer-Lünen in der Landesliga 4 wieder. Das bedeutet neue Gegner und längere Anfahrten, aber auch ansprechende Stadien im grünen Münsterland. Seit März 2014 verfügt die Sportanlage Schwansbell über moderne Umkleidemöglichkeiten in einem neuen Umkleidetrakt.  Nach erfolgereichem Start mit drei Siegen in Folge, geht es aufgrund einer langen Verletztenliste abwärts. Aufstiegsambitionen wurden revidiert. In der Rückrunde geht  die Mannschaft wieder auf Tuchfühlung mit dem oberen Tabellendrittel. Wieder werfen unglückliche Niederlagen und Verletzungspech den LSV zurück. Am Ende springt nur Platz 10 heraus. Eine Gruppierung in die Landesliga drei wird angestrebt.

 

2013/2014 

Mit höchsten Ansprüchen startet die Erste in ihr zweites Landesliga-Jahr. Die Rückkehr in die Westfalenliga und dann möglichst schnell der nächste Aufstieg sind die großen Ziele. Doch das Team erwischte mit drei Niederlagen in den ersten drei Spielen einen absoluten Fehlstart. Trainer Christian Hampel muss gehen, Milan Mikuljanac springt ein, holt mit dem 1:1 gegen Topteam Horst-Emscher den ersten Punkt. Dann übernimmt der vom Westfalenligsten Mengede gekommene frühere LSV-Oberliga-Spieler Mario Plechaty den Trainerjob. Der Abstiegsplatz wird verlassen.  Bei der Lüner Hallen-Stadtmeisterschaft zu Beginn es Jahres 2014 stoppt erst Westfalenligist BV Brambauer die Rot-Weißen mit einem 3:0 im Finale. Der Trainerwechsel macht sich in der Rückrunde bezahlt, denn der LSV findet wieder Anschluss an die Tabellenspitzengruppe. Doch für den Aufstieg reicht es nicht. Ein Punkt, ein einziges Tor im letzten Heimspiel hätte den Erfolg gesichert. Der LSV belibt in der Landesliga.


 

2012/2013 

Die erste Saison in der Landesliga endet mit einem ordentlichen siebten Rang. Hätten die Rot-Weißen nicht zu oft zwischen „Himmel hoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ gespielt, wäre zumindest Platz zwei möglich gewesen. Platz eins gab es dagegen wieder beim 3. MITA CUP. Harmonisch präsentierte sich der Verein im Februar bei der Jahreshauptversammlung. Mit Imdat Acar übernahm der bisher zweite Mann, ein früherer Landesliga-Spieler des LSV, die Führung des finanziell wieder besser aufgestellten Traditionsvereins. Die B-Liga-Zweite schloss nach vielen Querelen, auch dank des Einsatzes der Altherren, noch mit einem fünften Platz ab.


 

2011/2012 

Endlich gelingt der lang ersehnte Aufstieg in die Landesliga. Die Verpflichtung von Christian Hampel im Jahr davor hat sich endlich ausgezahlt. Ebenso glückt der zweiten Mannschaft ein zweiter Platz in der Kreisliga B. Sie verfehlt nur knapp den Aufstieg. Nach fast zehn Jahren tritt Dr. Dieter Wiefelspütz als Vorsitzender zurück. Neue Leute rücken in den Vorstand und sind maßgeblich am Erfolg des Vereins beteiligt. Den zum zweiten Mal ausgetragene MITA CUP des Sponsors und zweiten Vorsitzenden Imdat Acar wird vom LSV gewonnen. Das Turnier entwickelt sich zur inoffiziellen Lüner Feldstadtmeisterschaft. Es herrscht Aufbruch-Stimmung beim Lüner SV.


 

2010/2011

Mit dem Anfang der Saison verpflichteten Trainer Christian Hampel kam der Erfolg nach Schwansbell zurück. Der LSV beendete die Saison nach einer tollen Rückrundenserie auf Platz zwei der Bezirksliga 8. Schon wird für die neue Saison vom Aufstieg in die Landesliga gesprochen. Das Gerüst der Mannschaft geht in die Saison 2011/2012, darüber hinaus werden noch Verstärkungen von höher spielenden Vereinen verpflichtet. Die in der Saison 2010/2011 neu gegründete zweite Mannschaft schafft den sofortigen Aufstieg in die Kreisliga B. Die neue Saison wird mit dem Turnier MITA CUP 2011 eröffnet, an dem eine Vielzahl von Lüner Vereinen teilnehmen. Für die Jugendabteilung des Lüner SV läuft die Saison ebenfalls erfolgreich. Die B-Jugend steigt auf. Die sehr gute Jugendarbeit ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Dies zeigen die zahlreichen Einladungen zu Tunieren. Bei den Jugendfeldstadtmeisterschaften 2011 erreichen die LSV-Teams sechs von sieben Finalspielen. Anfang 2011 gelingt es der Polizei, die Täter der Einbruchserie aus dem letzten Jahr zu fassen. Die Gerechtigkeit siegt.


 

2009/2010 

Für den Lüner SV ist es sportlich keine sehr erfolgreiche Saison. In der Hinrunde kommt die erste Mannschaft nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Mit Bernd Schawohl, der für Markus Reis den Trainerposten neu besetzt, läuft es in der Rückrunde besser. Doch die Klasse wird nicht gehalten. Erstmals steigt Lünen seit den Gründerjahren in die Bezirksliga ab. Für den Lüner SV stehen neue Zeiten an. Neben zwei anderen Lüner Vereinen, TuS Westfalia Wethmar und VfB 08 Lünen, freut er sich über einen Kunstrasenplatz. Der ehemalige schiefe Ascheplatz wird durch diesen ersetzt und steht dem Verein zum Training sowie der Jugend als Spielstätte Verfügung. Zum 65jährigen Bestehens des Lüner SV gibt es im Stadion Kampfbahn Schwansbell am 4. September 2010 erstmalig das Event “Lünen Open-Air”. Dieses soll sich mit jährlicher Wiederholung zum traditionellen Ereignis beim Lüner SV etablieren. Das Musikereignis mit Stargast Mark Medlock besuchen 2.300 Gäste. Das Publikum, das den Weg nach Schwansbell nicht scheut, erlebt einen stimmungsvollen Partyabend, bei exotischen Cocktails, fetziger Musik und gut gelaunten Schlagerstars.


 

 2008/2009

Die erste Mannschaft, trainiert von LSV-Ex-Oberliga-Stürmer Marcus Reis, steht bis auf dem ersten Spieltag (9.) nie auf den ersten Tabellenplätzen. Konstant hält sie sich im Mittelfeld der Tabelle mit hin und wieder einkehrender Tendenz nach unten auf und beendete die Saison mit 36 Punkten auf Platz 10. Erfolgreicher ist die Jugend. Sie holt sich mit sechs Mannschaften den Stadtmeistertitel auf dem Feld. Im Kampf um den Hallen-Titel muss sich Lünens Erste mit 0.4 Brambauer geschlagen geben


2000

Die erste Saison in der Oberliga 2000/2001 lief gut für den Lüner SV. Nachdem die Mannschaft am 6. Spieltag auf dem Tabellenplatz 11 stand, kämpfte sie sich bis zum 11. Spieltag zurück auf Platz 4. Den Winter über hielt sich der LSV im Mittelfeld der Liga auf. In den letzten Wochen der Saison stiegen die Lüner dann in das obere Drittel und beendeten die Saison mit 52 Punkten auf Platz 9. 2001/2002 begann für den Lüner SV eher in der Nähe des Tabellenkellers. Ab dem 7. Spieltag pendelte die Mannschaft sich in der Mitte der Tabelle ein und belegte am letzten Spieltag Platz 10 mit 41 erspielten Punkten. In der Saison 2003/2004 startete die Mannschaft souverän und hielt den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Nach der Hälfte der Saison rutschte der Verein allerdings in den Tabellekeller und hielt sich dort auch bis zum 30. Spieltag. 3 Siege in Folge und ein Unentschieden am letzten Spieltag sicherten am Ende doch noch den Klassenerhalt. Eine bittere Saison musste der Lüner SV 2004/2005 hinnehmen. Bereits am 3. Spieltag befand sich die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz und bliebt dort auch bis zum Saisonende, womit die Mannschaft in die Verbandsliga Westfalen abgestiegen war. Eine bessere Saison für den Lüner SV. 2005/2006 wurde der 3. Platz mit 47 Punkten in der Verbandsliga Westfalen erreicht. In den Jahren 2006/2007 lief es nicht für den Lüner SV. Ganz knapp konnten sie auf dem vorletzten Platz den Klassenerhalt sichern. Bereits ein Jahr später, in der Saison 2007/2008, erspielte sich der Lüner SV nur einen Abstiegsplatz und stieg somit in die Landesliga Westfalen ab.


1990 bis 1999
Die Saison 1990/91 absolvierte der LSV in der Landesliga Gruppe 4, man belegte schnell einen Abstiegsplatz und konnte erst im letzten Spiel durch ein 1:0 gegen Greven mit 22:38 Punkten den Klassenerhalt sichern. 1991/92 spielte der LSV in der Landesliga Gruppe 3. Am Ende der Saison konnte ein dritter Tabellenplatz verbucht werden. In der Spielzeit 1992/93 erreichte man einen siebten Platz. In der darauffolgenden Saison 1993/94 verpaßte man den Aufstieg zur Verbandsliga erst in der Ausscheidungsrunde. In der Saison 1994/95 erreichte der LSV aufgrund einer großen Verletzungsserie nur einen Mittelfeldplatz. Ein Jahr später, 1995/96, wurde der LSV Vize-Meister der Landesliga Gruppe 3 hinter dem Aufsteiger STV Horst-Emscher. 1996/97 platzierte sich die Mannschaft eine Position schlechter, man endete mit 40 Punkten und einem Torverhältnis von 42:37 auf Platz 4. Am Ende der Spielzeit 1997/98 fand sich der Lüner SV mit 57 Punkten und 66:32 Toren auf Rang 3 der Landesliga Gruppe 3 wieder. Da man punktgleich mit dem Zweitplatzierten, dem FV Hombruch, war, musste ein Entscheidungsspiel klären, wer an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga teilnehmen durfte. Der LSV entschied das Spiel mit 1:0 für sich und belegte in der folgenden Aufstiegsrunde den ersten Platz. Der Aufstieg in die Verbandsliga war also geschafft. Im darauffolgenden Jahr, in der Saison 1998/99, belegte die Mannschaft leider nur einen Platz im Mittelfeld. Man wurde Neunter der Verbandsliga Gruppe 1 mit 40 Punkten und 43:42 Toren. Die Saison 1999/00 beendete der LSV mit 69 Punkten und 72:33 Toren als Tabellenerster der Verbandsliga Gruppe 1 und stieg somit verdientermaßen in die Oberliga Westfalen auf.


21.5.95 Spatenstich Vereinsheim Foto Archiv LSV


 


Kader_93_-_94_mit_Steinke_und_Barth_als_Trainer_Foto_ArchivLSV


Hallenmeister  1992/1993


 

LSV gegen BVB 1992


LSV gegen BVB mit Trainer Ottmar Hitzfeld


 

 

 

1980 bis 1989

1980/81 wurde der LSV in der Verbandsliga Gruppenmeister und stieg in die 1978 neu gegründete Amateuroberliga Westfalen auf. Die Mannschaft stieg allerdings 1981/82 mit 24:56 Punkten sofort wieder ab in die Verbandsliga. Dort hielt man sich jahrelang recht gut, ehe man sich leider 1988/89 mit 19:41 Punkten in Richtung Landesliga verabschieden mußte. Der sofortige Wiederaufstieg gelang leider nicht, der LSV wurde nur Dritter in dieser Saison 1989/90.


Nicht nur sportlich präsentierte sich der Lüner SV. Auch das Vereinsleben wurde gepflegt. Hier eine Jubilarfeier 1984 im damaligen Vereinslokal Plagge. In der Mitte sitzend Hermann Horn, als Geschäftsführer über Jahrzehnte der starke Mann der Rot-Weißen. Foto Goldstein


 


LSV Team 1981


 

1970 bis 1979

1970/71 konnte man mit 27:41 Punkten und dem 14. Platz den Klassenerhalt in der Regionalliga sichern. Auch 1971/72 mußte man mit 27:41 Punkten und einem 15. Tabellenplatz hart um den Erhalt in der Klasse kämpfen und bangen. Leider endete in der Saison 1972/73 für den LSV das Abenteuer Regionalliga, man belegte mit 13:55 Punkten den letzten Tabellenplatz. Bilanz aus sieben Jahren (1966/67 bis 1972/73) Regionalliga: 242 Spiele, davon 59 Siege, 66 Unentschieden und 117 Niederlagen. In den nächsten 3 Jahren belegte der LSV in der Verbandsliga gute Mittelplätze. 1976/77 mußte man sich leider in Richtung Landesliga verabschieden. Glücklicherweise schaffte die Elf 1977/78 den sofortigen Wiederaufstieg zur Verbandsliga. Hier belegte die Mannschaft in den Spielzeiten 1978/79 und 1979/80 jeweils gute Plätze.


Vorstandwahl 1979. Stellvertreter Eugen Rausch (r.) gratuliert Karl Heuser zur Wiederwahl als Vorsitzender. Mitglied des Spielausschusses wurde Walter Gräwe (l.). Foto Archiv LSV



Ende_Saison_77-78_Foto_Archiv_LSV


LSV Team 1971 1972


1978 hatte der LSV mit Hapoel Raanana israelische Fußballer zu Gast. Mit auf dem Bild Geschäftsführer Hermann Horn (l.) und Kassierer Paul Plagge. Foto Archiv LSV


 


Paul Plagge (r.), hier 1977 neben Coach Lothar Kraft, zog es bei Bedarf auf die Trainerbank. Foto Archiv LSV


Paul Plagge, gestorben am 25. 1. 1978, war 25 Jahre die gute Seele des Lüner SV. Foto Archiv LSV


 

 

1960 bis 1969

1960/61 muß als die beste Saison bis zu diesem Zeitpunkt angesehen werden. Die 1. Mannschaft wurde Gruppenmeister der Landesliga Gruppe 5, was einen Aufstieg in die damals höchste Klasse des dt. Amateurfußballs bedeutete. Ein Jahr später, in der Spielzeit1961/62, errang der Verein den 3. Platz in der Westfalenliga, im nächsten Jahr wurde man gar mit 51:5 Punkten und ohne Niederlage überlegener Gruppenmeister. Am 25.05.1963 holte sich der LSV den Titel des Westfalenmeisters durch ein 3:1 gegen den Meister der Gruppe 1, VfB Bielefeld. Es folgten für den Lüner SV die Spiele um den Westdeutschen Titel. Am Pfingstmontag 1963 besiegte der Westfalenmeister LSV den Mittelrheinmeister SG Düren 99 mit 1:0. Eine Woche später wurde der LSV in einem spannenden Spiel gegen den Niederrheinmeister Homberger SV durch einen Sieg Westdeutscher Meister des Jahres 1963. Der Aufstieg in die Regionalliga war geschafft. Nun mußte sich der Lüner SV in der Deutschen Amateurmeisterschaft behaupten. Im Halbfinale wartete der Nordmeister VfL Wolfsburg, doch der LSV hatte kein Glück an diesem 29.06.1963 und verlor mit 2:3, womit eine Superserie von 32 Siegen in Folge beendet war. Am 04.08.1963 begann der Start in der Regionalliga. Es erfolgte jedoch der sofortige Wiederabstieg mit 18:58 Punkten. In den folgenden zwei Spielzeiten belegte der LSV in der Westfalenliga, Gruppe 2, die Plätze zwei und drei. 1966/67 gelang der Wiederaufstieg in die Regionalliga West. Dort belegte der LSV im ersten Jahr, 1967/68, mit 33:35 Punkten einen guten achten Platz. Im zweiten Jahr fand man sich am Saisonende mit 28:40 Punkten auf Platz 10 wieder. 1969/70 erreichte man mit 38:30 Punkten einen guten 6. Tabellenplatz.

sepp herberger
1963 – das waren noch Zeichen, als die Fußballer des Lüner SV im Konzert der Großen mitspielten. Über 50 Jahre ist es her, als die Rot-Weißen als Westdeutscher Meister in der Sportschule Duisburg geehrt wurden. Für Alt-Bundestrainer Sepp Herberger war es eine Selbstverständlichkeit, von einer Trainertagung einen Abstecher zu machen und ein Pläuschchen mit dem LSV-Präsidenten Heinz Schäfer (r.) zu halten. Foto Archiv LSV


 


LSV Meister 1962 1963


 

 

 1950 bis 1959

1950/51 gelang der Aufstieg in die Landesliga mit klarem Vorsprung nach 26 Spielen ohne Niederlage. Leider folgten ein sofortiger Abstieg aus der Landesliga und mehrere Jahre im Mittelfeld der Bezirksklasse. In der Saison 1957/58 konnte fast die gesamte erfolgreiche Jugend in die 1. Mannschaft eingebaut werden, mit der der Aufstieg auch beinahe auf Anhieb gelungen wäre. 1958/59 erfolgte eine Neueinteilung der Bezirksklassen, und der LSV fand sich in der Gruppe Hellwig-Nord wieder. 10 Punkte Vorsprung bedeuteten Gruppenmeister und Aufstieg in die Landesliga. In der darauffolgenden Spielzeit 1959/60 erzielte das Team dort den 5. Tabellenplatz.


SV Meister BK 1958 1959


aufstieg
Aufstieg des Lüner SV in die Landesliga 1950/51: Das Bild zeigt (v. l.) Trainer Strobel, Rosenkranz I, Herbrechter, Rosenkranz II, Bracht, Volkmann, Behrens, Albertz, Bogdanowitz, Rudciak, Pohl und Hohmann. Foto Archiv LSV


 


Die legendäre A-Jugend des Lüner SV wurde in der Saison 1955/56 mit enem 2:1 über TBV Mengede Kreismeister. Im Endspiel um die Westfalenmeisterschaft unterlag sie vor 7000 Zuschauern auf dem Schützenhof dem FC Schalke 04 mit 2:4. Das Bild zeigt (o. v. l.) Ottmar Schramke, Rolf Kraml, Walter Liebich, Adolf Reismann, Rainer Grundmann, Jugendleiter Josef Diemers, (u. v. l.) Dieter Koch, Klaus Bockisch, Alfred de Gruisborne, Winfried Rachuba und Friedhelm Fröhner. Foto Archiv LSV


 


Schüler 1956-1957. Foto: Archiv LSV


 

 

1945 bis 1949

Gegründet wurde der Verein am 26.08.1945. Die ersten Punktespiele fanden bereits im Oktober 1945 statt. Anfangs, als es keine Einteilung in Klassen gab, spielte der LSV in Gruppe 3 mit dem späterem Oberligisten Borussia Dortmund. Als die Klasseneinteilung noch in derselben Saison erfolgte, wurde der LSV der Kreisliga Bochum zugeteilt, wo er sofort den vorletzten Platz belegte. Im folgenden Jahr spielte der Verein in der Bezirksklasse Dortmund und belegte den zweiten Platz hinter dem BV Brambauer. In der Saison 1947/48 erkämpfte der Lüner SV einen Mittelplatz. Nach dem zweiten Tabellenplatz in der Spielzeit 1948/49 war der LSV im darauf folgenden Jahr nur unwesentlich schlechter platziert, man erreichte 1949/50 nämlich den dritten Platz.


 

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