Das torreichste Spiel der Hinrunde ging verloren

Es gewinnt immer die Mannschaft, die einTor mehr schießt als der Gegner. Das war auch am letzten Spieltag der Hinrunde gegen Concordia Wiemelhausen so. Man muss wohl lange in den Geschichtsbüchern wälzen, wann es zuletzt so ein torreiches Spiel in der Verbandsliga gegeben hat. Die Zuschauer erlebten nicht nur neun Tore sondern auch ein Wechselbad der Gefühle. Bei böigem Wind fielen din der ersten Spielhälfte die Tore wie reife Früchte. Der LSV hatte den besseren Start, presste hoch und unterband den Spielauf des Gegners. Nach einer sehenswerten Kombination gingen die Rot-Weißen durch Ali Bozlar sogar in Führung.(5.) Das brachte jedoch keine Ruhe und Übersicht in das Spiel. Postwendend fiel der Ausgleich nach einem Foul, das eigentlich keines war. Aber der Unparteiische zeigte auf den Punkt, und es hieß plötzlich 1:1 (9.) . Danach riss bei unserer Mannschaft leicht der Faden.

Bereits nach wenigen Minuten fiel die 2:1 Führung der Cocordia. (16.). Lünen antwortete. Johannes Zottl,, erzielte mit einem präzisen Knaller vom Punkt den Ausgleich (23.) postwendent ging Wiemekhausen erneut in Führung (27.) .Kurz darauf brach Jubel in der Lüner Fangemeinde aus . Nach einem Freistoßpfiff des Schiedsrichterschnappte sich unser Torjäger Zottl, wer sonst, den Ball. Aus gut 25 Metern versenkte er das Leder hammermäßig im Netz zum 3:3 Ausgleich (29 ).Der Jubel war kaum verhallt, rasselt es schon wieder in unserem Kasten. Wiemelhausen netzte zum 4:3 ein (31.)) Concordia setzte nun zur Drangperiode an, um den Deckel zuzumachen und erhöhte fast mit dem Pausenpfiff auf 5:3.

Christian Hampel und sein Team gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Entschlossen kam die Mannschaft aus der Kabine und drängte auf den Anschlusstreffer. Johannes Zottl, der ein heraussragendes Spiel lieferte,erzielte das umjubelte Anschlusstor zum 5:4.in der 54. Lünen kämpfte verbissen. Der LSV rannte nun der nun knappen Führung des Gegners hinterher und lief dabei in Gefahr, einen weiteren Treffer hinzunehmen. Das hätte auch gut passieren können, wenn KeeperDaniel Dressen nicht dreimal starke Paraden gezeigt hätte (58./64./79).Wiemelhausen spielte die letzte halbe Stunde clever herrunter. So blieb es letztlich beim verdienten 5:4 Heimsieg. Hochachtung jedoch für unsere Lüner Löwen. Sie zeigten Moral und gaben nie auf. Leider war wieder einmal das Glück nicht auf unserer Seite und der Schiedsrichter tat sein übriges.Lünen bleibt trotz Niederlage auf dem 13. Tabellenplatz, da die Teams auf den Abstiegsplätzen ebenfalls patzten.

 

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