Mit neuem Vorstand in die Zukunft

Konzentriert bei der Arbeit, der in der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählte, geshäftsführende Vorstand:  (v.l.n.r) Geschäftsführer Cemil Arpaci, 2. Vorsitzender und stellvertretender 1. Vorsitzender Samir Samir Sabanovic, 1. Vorsitzender, Imdat Acar und Peter Marx, 2. Vorsitzender. (Foto Janning)

Erfolgreiche Jahreshauptversammlung des Lüner SV

Bisher bestand der geschäftsführende Vorstand aus drei Personen. Nunmehr sind es vier. Einer entsprechenden Satzungsänderung stimmten die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung zu.Neu im Amt ist Samir Sabanovic, der von den Altherren in die Vorstandsarbeit wechselt  Wie wichtig diese Maßnahme ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass gerade im Jahr 2020 erhebliche Arbeit auf den Vorstand zu kommt. Es ist nicht nur das 75-jährige Bestehen des Traditionsvereins sondern gleichermaßen Projekte wie ein Kleinspieldfeld, eine Stehtribüne am Kunstrasenplatz und die Erneuerung des Kunstrasens, die auf der Agenda stehen. Arno Franke wird den Vorstand bei diesen Aufgaben beraten.Als neuer Kassenprüfer wählte die Versammlung die Seele des Stadions, Dieter Marschang.

Die Bilanz des 1. Vorsitzenden Imdat Acar kann sich sehen lassen. In den letzten zehn Jahren konnte die Schuldenlast abgebaut werden. Das neue Hausmeisterhaus, die von der Stadt Lünen erbaute Umkleideanlage und das Kassenhäuschen sind sichtbare Errungenschaften. Um die finanzielle Situation macht sich der Lüner SV keine Sorgen, denn der Verein hatte in der Vergangenheit schon schlechtere Zeiten erlebt. Die schwarze Null steht

Anders sieht es bei der sportlichen Situation aus. Nach schlechter Urlaubsplanung, Trainerwechsel und katastrophaler Vorbereitung blieben auch körperliche Defizite der Spieler des Westfalenligisten nicht aus. Der LSV steckt daher mit sechs weiteren Teams im Absstiegskampf. Drei davon steigen ab.Dennoch ist Coach und sportlicher Leiter, Christian Hampel, vom Ligaerhalt überzeugt.

Im Jugendbereich gibt es nach Aussagen des neuen Jugendleiters, Sebastian Burmann, Höhen und Tiefen. Das bestätigte auch der aus Altersgründen zurückgetretene Jugendleiter, Werner Krause. Für ihn waren die Hallen-Stadtmeisterschaften mit dem Sieg der A- und C-Junioren, der zweite Platz der B und der Zusammenhalt der B-Juniorinnen, die sich nun mit Trainer Alfred Fiege („Rocky) beweisen wollen, das schönste Abschiedsgeschenk. Erfreulich ist die Tatsache, das ein zukunftsfähiges Jugendkonzept den weiteren Weg  weist. So hat sich die Zahl der Aktiven im Jugendbereich - hier sind 14 Trainer am Ball - bereits erfreulicher Weise erhöht.

Aufgrund gestiegener Kosten beschloss die Versammlung auch eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge.Im Monat zahlen Erwachsene jetzt 10, Kinder 8 Euro. Bei jedem weiteren Geschwisterkind singt der Beitrag auf 7 Euro.

Ein Fundament im Verein sind nach wie vor die Altherren. Der Vorsitzende,Tafil Kralani, kann besonders auf den Titel „Stadtmeister in der Halle“ stolz sein, nachdem die LSV-Erste in diesem Wettbewerbe keine gute Figur machte. Er wurde auch zum 2. Geschäftsführer des Lüner SV Fußball benannt.  Der Lüner SV geht nun mit Optimismus und Zuversicht in das neue Jahrzehnt

 

nach oben