Westfalenliga-Fußball künftig live

Der Westfalenligist Lüner SV im „stream“ ist ab sofort Realität, denn zwischenzeitlich wurde die Technikeinheit im Stadion Schwansbell installiert und die Kamera von „sportall.tv“ in Höhe der Mittellinie unter das Tribünendach montiert. Ein „go“ gab den Startschuss für den ersten Kameratest, der ohne Probleme bestanden wurde. Somit kann man in Zukunft die Spiele der 1. Mannschaft via Internet verfolgen. Premiere ist das erste Spiel der Rückrunde gegen TuS Sinsen am 1. Advent.Um die Spiele auf Handy oder Tablett verfolgen zu können, ist die "sportall-App" erforderlich. Diese kann man kostenlos bei den bekannten App-Stores herunterladen und seinen Verein eingeben. Das Ganze ist für den Nutzer kostenlos.

In einer Pilotphase während der vergangenen Rückrunde wurden Spiele aus der Regionalliga Nord, sowie den Ober- und Bayerligen gestreamt. Mit dem DFB im Boot, soll der Amateurfußball weiter medialisiert werden. Nun stehen also die Westfalenligen im Fokus. Aus der Westfalenliga 2 gehen zunächst mit dem LSV auch der FC Iserlohn und Kirchhörde auf Sendung.“Weitere Teams sollen folgen.

Die 180-Grad-Kamera in Höhe der Sprecherkabine im Stadion Schwansbell funktioniert vollautomatisch. Basis ist eine Software die den Ball mit mehreren Linsen verfolgt und so das Spielgeschehen ohne Kameramann erlebbar macht. Spieler und Zuschauer werden durch Schilder mit rechtlichen Hinweisen informiert, dass die Begegnungen aufgezeichnet und in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.

Die Kosten für die Installation der Kamera samt Techni gehen zu Lasten von sporttotal.tv. Der LSV trägt nur geringe Stromkosten und eine monatliche Miete für die Kamera von 9,90€. LSV-Trainer Mario Plechaty und sein Team können nun sogar von der Bank aus wichtige Szenen aufzeichnen, für spätere Spielanalysen nutzen und sich Spiele von gegnerischen Mannschaft anschauen, sofern sie schon „online“ sind. rur

 

 

 

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