+++ Lüner SV voller Zuversicht auf Münsterland-Tour +++

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Voller Zuversicht starten die Fußballer des Lüner SV in die neue Saison 2020/21. Auf eigenem Wunsch spielen die Mannen jetzt in der Gruppe 1, der Münsterland-Staffel. Nicht nur zuversichtlich, weil heute fast alles um die Rot-Weißen stimmt. Vielmehr ist diese Staffel 1 aus der Vergangenheit noch in guter Erinnerung. Die Saison 1999/00 wurden die Lüner dort Meister 200, spielten dann vier Jahre in der Oberliga. Nach dem Abstieg wurde 2005/06 mit Rang drei in der Westfalenliga 3 die Rückkehr in die Oberliga nur knapp verpasst.

Alles schön. Aber alles nur Vergangenheit. Die Zukunft beginnt am morgigen Sonntag, 6. September, m 15 Uhr beim TuS Tengern - Rasenplatz Schulstr. 10, 32609 Hüllhorst, Ostwestfalen. Die Anfahrt - mit dem Bus - ist mit fast 140 Kilometern die längste. Der Gegner gilt als der nicht stärkste. So holte Tengern in der letzten Saison nur sieben Punkte, rettete sich nur, weil wegen der Corona-Krise die Serie ohne Absteiger vorzeitig beendet wurde.

Tengern stieg erst als Landesliga-Meister 2018/19 in die Westfalenliga auf. Die Landesliga war auch in den letzten zwei Jahrzehnter die Heimat des Klubs.

Bevor Sonntag an der Schulstraße Anstoß ist, sind schon Entscheidungen gefallen. Die Begegnung SC Westfalia Kinderhaus, nächster Sonntag erster Heimgegner des LSV, gegen Spvvg Erkenschwick fällt aus. Der Verband känzelte die Begegnung wegen Verdacht auf Covid19-Virus bei mehreren Schermbeckern. Erkenschwicker könnten auch betroffen sein. Die Spielvereinigung um den Lüner Trainer David Sawatzki hatte zuvor im Kreis-Pokalhalbfinale gegen den Oberligisten SV Schermbeck nach Elfmetern verloren.

Das erste Spiel der neuen Saison in der Staffel 1 fand schon am Donnerstag statt. Vor 200 Zuschauern trennten sich der TuS Hiltrup und GW Nottuln 0:0.

Für LSV-Coach Christian Hampel war dies nur Grund zu einem üblichen Trainer-Kommentar: „Solche Ergebnisse nehmen wir nur zur Kenntnis. Und, die anderen Vereine sind doch immer dankbar, wenn sich die Konkurrenz gegenseitig die Zähler wegnimmt!“

Für Hampel ist dies wichtiger: „Meine Jungs und ich haben richtig Bock darauf, Sonntag endlich wieder um Punkte spielen zu können.“ Mit der Vorbereitung ist der Übungsleiter zufrieden. „Im Gegensatz zum Vorjahr haben wir bedeutend weniger Verletzte. Aber, das will ich nicht weiter bewerten.“

Nach Verletzung der Achillessehnen erst wieder im Training ist Jörg Lemke, als Torwart neu vom BV Brambauer gekommen. Michel Josch hatte zuletzt Rückenprobleme. Ist er Sonntag nicht ganz fit, könnte mit Egzon Jusufi der Neuzugang von Sharri im Tor stehen.

Text: Bernd Janning