+++ Der LSV marschiert +++

 

VfL Theesen und der Lüner SV schenken sich nichts. (Foto Goldstein)

Der LSV marschiert

Die Vorzeichen vor dem Anpfiff sind klar. Die aus der Arminia-Stadt Bielefeld angereisten Theesener liegen auf Platz zehn der Tabelle. Der LSV rangiert nach dem Sieg gegen SC Herford am vergangenen Spieltag auf dem fünften Platz. Heißt aber, beide Kontrahenten trennen vor Beginn der Partie nur zwei magere Pünktchen. Dennoch eine gute Perspektive für den LSV, unsere Nummer 10, Milan Sekulic, meldet sich zurück. . Angesagt ist ein Spiel auf Augenhöhe. So kommt es auch,

Der VfL erweist sich als  schwieriger Gegner. Von Trainer Acar gut eingestellt, pressen die in rot spielenden Gäste sehr hoch und unterbinden das Lüner Aufbauspiel. Die LSV Abwehr steht stabil, doch im Mittelfeld gibt es immer wieder Ballverluste. Meistens neutralisiert man sich bereits im Zentrum. Beinah gelingt Neuzugang Alfred Jorge Rivera ein Geniestreich. Alle erwarten nach einem Foul die Hereingabe. Doch unsere Nummer 24 sieht, dass der Torwart weit vor dem Tor steht und versucht esdirekt. Nur mit Mühe kann der Torwart den Ball zur Ecke lenken. Das ist es dann auch in der 1. Halbzeit.

Überraschend wird der bisher verletzte Daniel Mikuljanac zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt.  Der LSV geht nun ins Risiko, verstärkt den Druck und kreiert sich einige Topchancen.  Theesen bleibt jedoch stets stabil und in Kontern gefährlich. Das Zünglein an der Waage hätte in diesem Abschnitt sowohl auf die eine, als auch auf die andere Seite aussschlagen können. Es ist ein spannendes, intensives Spiel auf beiden Seiten. Der gute Schiedsrichter, Martin Pier, hat die hitziger werdende Partie sicher im Griff. Der zur Pause eingewechselte Mikuljanac muss nach einem Zusammenstoß lange behandelt werden und letzlich wie auch sein Gegenspieler mit einer blutenden Kopfwunde vom Platz. Gute Besserung.

Eigentlich ist das Spiel als Nullnummer in der 90. Minute gelaufen, doch es gibt aufgrund der langen Verletzungspause eine üppige Nachspielzeit. Alle glauben an ein Remis. Da nimmt sich unser Amerikaner Rivera ein Herz und zieht aus 16 Metern ab (90 +4). Der bis dahin tadellos haltende Gästekeeper kann mit einer Reflexbewegung nur nach vorne abprallen lassen. Diesen Fehler bestraft Nico Berghorst gnadenlos und netzt zum 1:0 ein. Schlusspfiff. Es gibt keinen Spieler, der nicht auf den Rasen sinkt, die einen maßlos enttäuscht, die LSVer überglücklich. Am Ende doch aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Arbeitssieg. Die Lüner Löwen klettern auf den 4. Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag geht es zum SuS Neuenkirchen. Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus um 11.30 Uhr am Stadion Schwansbell.

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