Lüner SV Fußball 1945 e.V.

Ein hartes Stück Arbeit

Die Devise für Rot-Weiß: Es sollte ein Dreier sein. © rur
Die Devise für Rot-Weiß: Es sollte ein Dreier sein. © rur

Heute gilt es, die Leistung vom vergangenen Spieltag zu bestätigen. Der 4:2 Sieg gegen FSC Rheda sollte Mut machen, und das Selbstbewusstsein stärken. Mit einem weiteren Dreier auf heimischem Kunstrasen könnte man die Blamage gegen Mesum langsam aber sicher aus den Köpfen verbannen. Die Zeichen stehen gut, den Coach „Dimmi“ kann heute erstmals auch  auf den Ex-Profi Burak Camoglu zurückgreifen. Für den Königstransfer des LSV ist es  eine wichtige Premiere, denn er soll dem Spiel mehr Struktur verleihen. SV Ostinghausen belegt zurzeit den 10. Tabellenplatz und möchte sich gerne verbessern. An Lünen hat die SV keine guten Erinnerungen, ging sie doch in der ersten Runde des Krombacher Westfalenpokals mit 4:2 baden. Coach Dominik Koch traut der Mannschaft durchaus eine Steigerung zu. Warten wir es ab.

Das Spiel beginnt mit offenem Visier. Man merkt den Spielern aus Bad Sassendorf an, sie möchten die Niederlage im Pokal wieder wettmachen. In den ersten 20 Minuten gibt es Torszenen auf beiden Seiten. Lünen hat dabei die Nase vor. Alessandro Tomasello erzielt das 1 : 0 ( 25.) Ostinghausen ist keineswegs geschockt. Es ist eher ein Weckruf. Die Männer in Weiß setzen uns arg unter Druck und werden belohnt in der 32. Minute fällt der nicht unverdiente Ausgleich zum 1 : 1. Und die Kicker vom Hellweg machen weiter und gehen mit 1:2 in Führung (38.) Das ist zugleich der Halbzeitstand. Unsere Löwen haben dem Druck zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts entgegenzusetzen. In der 58.Minute fällt das 1:3. Damit nicht genug, Ostinghausen erhöht auf 1:4 ( 61.) Die Zuschauer können es nicht fassen. Der Drops scheint gelutscht. Doch weit gefehlt. Unsere Rot-Weißen zeigen auf einmal Moral und  besinnen sich auf den eigentlich Zweck des Nachmittags, nämlich Fußball zu spielen. Angetrieben durch den spielstarken Tomasello, geht ein Ruck durch die Mannschaft. Ajala Cardoniz gelingt der Anschlusstreffer auf 2:4.(63.).Das Spielgeschehen verlagert sich zunehmend in die Hälfte der Gäste, obwohl sie weiterhin bei Kontern über die linke Seite gefährlich bleiben. Bis zum Spielende bleibt noch Zeit. Die Spieler merken offensichtlich, da geht noch etwas. Doch dann kommt ein herber Rückschlag. Daniel Mikuljana, schon gelb verwarnt, hat sich in einer Situation nicht mehr im Griff und zieht in Foul. Dem Schiedsrichter bleibt keine Wahl. Er stellt ihn vom Platz. Unser Löwenrudel agiert fortan in Unterzahl. Die Entscheidung führt nicht dazu, dass unser Team die Köpfe hängen lässt. Wiederum ist es Alessandro Tomasello der sich durchsetzen kann. So steht es in der 69. Minute nur noch 3:4. Natürlich hätte Ostinghausen bei einer Großchance ein weiteres Tor erzielen müssen. Einer Riesenchance für uns können wir ebenfalls nicht verwerten. Es läuft die Nachspielzeit, sechs Minuten. Wir wollen den Ausgleich. Jetzt erst recht. Erijon Topojani erlöst Mannschaft und Fans buchstäblich in letzter Minute. Er will das Tor und bekommt es. Es steht 4:4.  Als Schiedsrichter Nikola Mester, ein umsichtiger Spielleiter mit einer guten Leistung, abpfeift, hört man fast Felsbrocken purzeln.

 Wir haben ein torreiches Spiel erlebt, nichts für schwache Nerven, ein hartes Stück Arbeit. Das Löwenrudel hat trotz hohem Rückstand, zuletzt noch  in Unterzahl, Moral und Kampfwillen gezeigt. Das ist aller Ehren wert, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der LSV  in der Defensive ein akutes Problem hat. Diese Instabilität ist zum Haare raufen. Hier müssen die sportlich Verantwortlichen eine Lösung finden. Vielleicht sollte man einmal über einen Systemwechsel nachdenken. Unser Neuzugang Camoglu hat gleich bei seiner Premiere  alle Höhen und Tiefen der Westfalenliga Mannschaft erlebt. Freuen wir uns jetzt auf die zweite Runde im Krombacher Westfalenpokal gegen BSV Schüren am Mittwoch 09.09. Anstoß 19 Uhr Kochan Arena,  bei dem es ein Wiedersehen mit dem ausgeschiedenen Trainer der letzten Saison, Giovanni Schiatarella, und vielen Ex-LSVern der Aufstiegsmannschaft gibt.  Dann wartet in der Liga der SV Eintracht Ahaus, aktuell Ligaprimus, auf unser Team. © rur

 

Der Lüner SV - Kompakt

Voller Name
Lüner SV Fußball 1945 e.V.
Anschrift
Lüner SV Fußball e.V., Postfach 1672, 44506 Lünen
Gegründet
26. August 1945
Meilensteine
1963 Westdeutscher Meister und Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft
Gründungsmitglied der Regionalliga West bei Einführung der Bundesliga
Vereinsfarben
Rot / Weiß
Vereinswappen
Schriftzug Weiß auf Rot ‚Lüner SV‘, darunter ein nach links gewandter, aufgerichteter, roter Löwe auf weißem Grund, dem offiziellen Stadtwappen nachempfunden.
Vorstand
Imdat Acar, 1.Vorsitzender
Samir Sabnovic, 2. Vorsitzender und stellv. 1.Vorsitzender
Peter Marx, 2.Vorsitzender
Cemil Arpaci, Geschäftsführer
Jugendbereich
Sportlicher Leiter: nn
16 Mannschaften, 
Trainer und Betreuer -Teams: 40 Aktive
Mitglieder
500
Sportanlage
Stadion: Kochan Arena, Schwansbeller Weg 3
Naturrasenplatz mit überdachter Tribüne
Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage
Moderner Umkleidetrakt
Geschäftsstelle: Lüner SV Fußball, Schwansbeller Weg 3, 44532 Lünen
Stadion-Kapazität
8000
Trainer-Gespann der 1. Mannschaft in der Saison 2022/2023
Trainer: Axel Schmeing, Co-Trainer: Karim Bouasker,
Torwarttrainer: Sascha Grieger Piontek,
Sportliche Leitung: Simon Erling-Reith, Florian Bartel
Lüner SV Wappen mit weißem Rand

Wir sind Teil der Sportlandschaft in Lünen an der Lippe. Unser Sportangebot und die vorhandene Infrastruktur tragen zur Sportkultur und Lebensqualität in unserer Stadt bei.

Die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund durch sportliche Betätigung und Begegnung ist uns ein besonderes Anliegen. Wir geben Rassismus und Extremismus gleich welcher Art keine Chance.

Wir treten für „fair play“, Respekt, Offentheit und Toleranz ein. Unser Anliegen zum Schutz der Kinder: Die Kampagne „Stoppt Mobbing“.

Lüner SV Satzung

Stand: 18.06.2020

Jugendkonzept

Stand: 18.06.2020

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