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Im Hinspiel macht ein Tor den Unterschied. Der Lüner SV gewinnt mit 2:3. Heute ist die Ausgangslage etwas anders. Unsere Löwen haben in den letzten vier Spielen Gegner und die volle Punktzahl abgeräumt. ASK kommt mit einem Unentschieden gegen den Werner SC in die Kochan Arena. Die Mannschaft um Coach Erkan Baslari weist bereits 42 Gegentore bei 40 erzielten Treffern auf. Das macht deutlich Ahlen hat ein Problem mit der Defensive, aber die Offensive funktioniert. Wir halten derzeit mit 49 erzielten Toren den Liga-Bestwert.
Das Spiel beginnt, Von Anfang an macht der Gast deutlich, dass er mit offenem Visier spielt. Schon in der zweiten Minute sein erster Abschluss. Die Löwen sorgen ihrerseits in der vierten Minute für den ersten Gefahrenmoment. Es entwickelt sich ein Spiel, in dem die allermeisten Gefahren von Standards ausgehen. Der LSV setzt auf eine ruhige Spieleröffnung, leistet sich im Mittelfeld jedoch etliche Fehlpässe, die der Gegner zu Kontern nutzt. Allerdings bleibt die erste Spielhälfe torlos.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit, erhöhen unsere Löwen den Druck. Ein Schreckmoment in der 57. Minute, ReResul Celebi muss verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Gute Besserung.
In der 62. Minute markiert Tobias Hartmann die 1:0-Führung. Wer gedacht hat, unserer Spiel würde sich dadurch beruhigen, sieht sich geirrt. Ahlen ist und bleibt gefährlich und antwortet postwendend. Mit einem schön herausgespielten Konter erzielt der Kontrahent den Ausgleich zum 1:1 (69.). Ahlen wittert die Chance: Hier kann etwas gehen. Wir spielen aufgeregt und trauern einer Großchance nach, die der gegnerische Torwart sehenswert vereitelt. Alexander Rothkamm hingegen muss bei Angriffen der Gast-Elf ebenfalls Kopf und Kragen riskieren.
Wir fallen in alte Muster zurück. Unser Team versucht mit aller Macht die Spielhoheit zu erlangen und ignoriert dabei, das ASK Ahlen zwei pfeilschnelle Außenstürmer besitzt. Wir haben durchaus das eine oder andere Mal Geschwindigkeitsdefizite in der Hintermannschaft. Auch steht man zu weit vom Gegner. Das rächt sich. Die Schlussphase wird dramatisch. Wir pressen, um doch noch den Sieg einzufahren, vergessen aber dabei die Absicherung nach hinten. Ein vorbildlich gesetzter Konter führt dazu, dass Onur Tekin nur noch die Notbremse ziehen kann, was zum Platzverweis führt (89.). Aufgrund von mehreren Verletzungspausen gibt es eine saftige Nachspielzeit. Da agieren wir kopflos, angesichts der Unterzahl. Das nutzt Ahlen mit einem Konter zum 1:2 (90+4). Auch ein Platzverweis bei den Ahlenern ist nur eine Situation, die nichts verändert (90+10). Als der Schiedsrichter die Begegnung abpfeift, steht fest: ASK Ahlen schlägt den Lüner SV mit 1:2.
Es ist eine schmerzliche Niederlage. Anstatt in der Schlussphase mit einem Punkt zufrieden zu sein, wollen wir mit aller Gewalt den Siegtreffer erzielen und vergessen dabei die eigene Absicherung. Das ganze Spiel haben uns die schnellen Stürmer Schwierigkeiten bereitet, das hat man wohl in den letzten Minuten völlig vergessen. Zwar bleiben wir trotz der verlorenen Punkte weiterhin Tabellenführer, aber diese Spielweise muss aufgearbeitet werden. Dazu hat man in der jetzt eintretenden Osterpause die Gelegenheit. Am 12.4. geht es gegen SV Rot-Weiß Deuten, dann hoffentlich mit einem anderen Gesicht. © rur
