Souveräner Sieg lässt Fans jubeln
Das Ziel heute ist klar. Drei Punkte sind eingeplant. Als Tabellenführer gehen wir mit Selbstbewusstsein in die Begegnung. Eine kleine Rechnung ist mit dem Team aus der Nachbarstadt nämlich noch offen. Das Hinspiel hätten unsere Löwen aufgrund der Spielanteile gewinnen müssen. Der 1:1 Ausgleich in letzter Minute tat damals sehr weh.
Pascal Harder, Coach der Gäste, tritt heute einen schweren Gang an. Sein Team reist als Tabellenelfter mit einer nicht eingeplanten Heimniederlage gegen Vorwärts Wettringen m Gepäck ( 0:2) in die Kochan Arena.Unser Trainer, Giovanni Schiatarrella – der nach dieser Saison zum BSF Schüren wechselt – kann auf einen breiten Kader zurückgreifen und geht daher durchaus als Favorit in dieses Kräftemessen.
Bestes Fußballwetter. Unsere Löwen legen gleich los wie die Feuerwehr. Es dauert nur zwei Minuten, da zappelt der Ball im gegnerischen Gehäuse. Leider ging dem Torschuss eine Abseitsposition voraus. Unsere Offensive hat sich wohl vorgenommen, mehr Abschlüsse zu kreieren.Die Abwehr rückt in der Anfangsphase aber zu weit auf. Das ist gefährlich, denn der Werner SC findet nach und nach ins Spiel. In der 11. Und 14 Minute ist uns das Glück hold. Mit hochkarätigen Torchancen hätten die Gäste durchausgehen können. Die Spieleröffnung ist in diesem Spiel bisher noch verbesserungswürdig, da erweist sich Tobias Hartmann als echter Goalgetter. Er setzt den Schlusspunkt in eine gelungene Ballpassage und erzielt die 1:0 Führung (32.). Danach fallen weitere Tore im Vier-Minute-Takt. Zunächst unser Kapitän Enis Delija (36.)und erneut Tobias Hartman (40.)sorgen für eine beruhigende 3:0 Führung zur Pause.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte spiet unser Team seine ganze Routine aus, ist souverän und tonangebend. Wiederum ist es Tobias Hartmann, der sich die Chance auf ein weiteres Tor nicht entgehen lässt. Er ist heute der Drei-Tore-Mann. Es steht 4:0 (56.). Der Drops ist gelutscht. Die Nachbarstädter geben zwar nicht auf, haben aber dem Druck unserer Löwen nichts entgegenzusetzen. Sie müssen erkennen, wer in der Kochan Arena das Sagen hat. Bei einem Rettungsversuch kann ein Abwehrspieler der Gäste einen Zauberquerpass unserer Offensive zu allem Überfluss nur noch ins eigene Tor befördern (69.) In der Schlussphase erhält der Werner SC noch einen Elfmeter, der vom Punkt hoch über das Lüner Tor versemmelt wurde, symptomatisch für das gesamte Spiel der Werner Mannschaft.
Unsere Elf hat heute eine Leistungssteigerung gezeigt. Verbesserte Wettkampfhärte und mit Überzeugung geführte Duelle haben dem Gegner den Zahn gezogen.Am kommenden Spieltag empfangen wir auf heimischem Rasen Vorwärts Wettringen, eine Mannschaft, die mit nur 15 Punkten aktuell auf einem Abstiegsplatz steht. Die Aufgabe ist lösbar, aber dennoch heißt es nach der heutigen Partie: „Kühlen Kopf bewahren“ © rur
